Montag, 12. Juli 2010
Wann lohnt sich E-Learning?
Montag, 12. Juli 2010
E-Learning lohnt sich häufig erst ab einer bestimmten Unternehmensgröße. Je kleiner ein Unternehmen ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass es noch keine Erfahrung mit E-Learning gesammelt hat. Aber auch in großen Unternehmen kann die Erfahrung mit dem Thema E-Learning innerhalb der Geschäftsbereiche stark variieren – vom Profi bis zum Einsteiger finden wir alle Anwendergruppen.
Warum setzen gerade größere Unternehmen auf E-Learning?
Die Investition in eine eigene E-Learning-Plattform rechnet sich typischerweise ab einer Unternehmensgröße von ca. 1.000 Mitarbeitern. Auch die Nutzung einer ASP-Lösung ist selten ohne ein Einführungsprojekt zu realisieren. Was sich eben dann auch wieder eher größere Unternehmen leisten. Bei großen Unternehmen kommt es außerdem häufiger vor, dass sie viele Mitarbeiter in kurzer Zeit schulen müssen. Zum Beispiel, wenn sie eine neue Software einführen, die fast alle Mitarbeiter brauchen, wie ein neues Officepaket. Auch Compliance-Themen sind oft für eine große Zahl der MitarbeiterInnen schulungsrelevant. E-Learning ist darüberhinaus auch wirtschaftlich sinnvoll, wenn Lernfortschrittskontrollen erwünscht sind oder wenn die nötige Infrastruktur fehlt – wie etwa entsprechende Räume. Wenn die Lerninhalte standardisiert sind und die Lernprozesse sehr standardisiert ablaufen müssen, können Firmen im Lernprozess durch den Einsatz von WBTs in vielen Fällen eine größere Standardisierung und Ergebniskontrolle erreichen als mit einem entsprechenden Trainerpool.
Donnerstag, 1. Juli 2010
Sind E-Learning-Projekte Software-Projekte oder was?
Donnerstag, 1. Juli 2010
"Im Kern" muss ja auch nicht heißen, dass ein E-Learning-Projekt im Wesentlichen von Software handelt. Aber es trägt m.E. zum Erfolg eines E-Learning-Projekts bei, wenn klar ist, dass es immer auch um Software geht. Wir führen ja neue Tools (manchmal nicht nur Software, sondern - besonders beim Mobile Learning - auch neue Hardware) oder eine neue Anwendungsumgebung ein. Oder entwickeln zum Beispiel ein neues WBT. Und, ja: ein WBT ist ein Stück Software ...
Mein Fazit: Das Besondere eines E-Learning-Projekts ist die Kombination von Software- und Change-/"soft skills"-Projekt. Und ein solches Projekt gut zu steuern, ist wirklich eine Kunst!
Montag, 14. Juni 2010
D-ELAN vor Ort am 7. Juli 2010 "Virtuelle Räume - Lernräume der Zukunft"
Montag, 14. Juni 2010
Gemeinsam mit dem Berufsverband Online-Bildung e.V. lädt der D-ELAN e.V. zur Tagung "Virtuelle Räume - Lernräume der Zukunft" am 7. Juli 2010 nach Bonn ein. Es geht um das Live Online-Training oder Webinare oder Virtuelle Klassenzimmer oder ...
Eben um die Frage, wie sich Online-Veranstaltungen in der Weiterbildung nutzen lassen. Mir gefällt dabei besonders, dass die Veranstalter ihre Aufmerksamkeit auf die Trainer und Moderatoren richten, die nach meiner Erfahrung eine Schlüsselrolle gerade bei Webinaren spielen. Das BIBB ist Gastgeber, das Programm umfasst auch Praxisbeispiele aus der Unternehmenspraxis und anmelden kann sich jede/r auf der Online-Plattform Amiando.
Freitag, 23. April 2010
time4you auf der Personal 2010 in Stuttgart, 27.-28. April
Freitag, 23. April 2010
In der nächsten Woche findet die Personal 2010 in Stuttgart statt, und wir sind erstmals als Aussteller (Halle 9, D.55) mit dabei.
Die Messe ist eher auf die klassischen Personalthemen ausgerichtet wie Zeiterfassung, Recruiting, demografischer Wandel, HR als Business Partner, Mitarbeitermotivation u.Ä.. Entsprechend legen wir den Schwerpunkt auf unsere Lösungen für das Veranstaltungsmanagement (IBT Resource Management) und Bildungscontrolling (IBT Management Information).
Ich selbst habe die Messe bei einem Besuch vor zwei oder drei Jahren als sehr professionell und - im Vergleich mit der Zukunft Personal, Köln - als "klein, aber fein" wahrgenommen. Neugierig bin ich, wie sie sich dieses Jahr präsentiert, und gespannt, was die Präsenz für uns als Aussteller bringt!
Wer als kurzentschlossener Messebesucher noch eine Karte benötigt, kann sich bei uns unter marketing@time4you.de melden.
Freitag, 16. April 2010
Gesprächskultur und Lernkultur - Open Space Session bei der Swiss eLearning Conference 2010
Freitag, 16. April 2010
- Die Gesprächskultur prägt die Lernkultur. In einem Unternehmen mit einer "geschlossenen" Kommunikationskultur lassen sich keine offenen Lernformen etablieren.
- Die Akkulturationsleistung von Unternehmen, die global agieren und MitarbeiterInnen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen haben, ist sehr hoch und kann die kulturellen Differenzen zugunsten einer unternehmensbezogenen Kultur z.B. bzgl. Lernen und Kommunikation im Unternehmen überwinden. Auch wenn sie außerhalb desselben bestehen bleiben.
- Die Personalentwicklung beeinflusst nicht nur Lern- und Kommunikationskultur, sondern steuert diese - wenn sie das denn will und darf (ergänze ich ...).
- Lernen mit Dialogoptionen ist wirkungsvoller als reines Selbstlernen. Blended Learning-Konzepte sind eine Möglichkeit, dies zu erzielen. Ich würde noch weiter gehen und sagen, dass wir auch in die E-Learning-Angebote selbst mehr Kommunikationsoptionen integrieren sollten.
Und wer sich für die Fragen interessiert, von denen wir ausgegangen waren:
- Wie die Lernkultur so die Gesprächskultur? Oder Umgekehrt?
- Was tun wir als Trainingsverantwortliche und PE-ler mit der neuen Generation? Und was mit den älteren?
- Brauchen wir eine neue Lernkultur?
- Lernen wir besser mit der Möglichkeit zum Dialog?
- Sind Verständigung und Lernen voneinander abhängig?
- Steuert die Personalentwicklung die Lern- bzw. Gesprächskultur? Und wenn ja: wie weit und wie?



