Montag, 19. Juli 2010
Am Donnerstag letzter Woche war es soweit: unsere Live-Session „Humor in der Bildung“ fand satt. Trotz des heißen Wetters begrüßten wir 9 aktive Teilnehmer.
Nach einer kurzen Definition unserer Kernbegriffe „Humor“, „Bildung“ und „Lernen“ warfen wir einen Blick zurück in die Vergangenheit auf die Entwicklung des Verständnisses des Begriffs „Humor“.
So gewappnet konnten wir nun den Begriff „Humor“ genauer unter die Lupe nehmen und ihn in seine einzelnen Komponenten zerlegen. In der Hauptsache sind das vier Bereiche:
Motivationale Komponente
Kognitive Komponente
Emotionale Komponente
Soziale Komponente
Genau diese Bereiche hakten wir dann in der „Bildung“ ein und arbeiteten so die Aspekte heraus, in der Humor die Bildung (in diesem Bereichen) unterstützen und fördern kann, oder eben auch nicht. Weiterhin warfen wir dann einen Blick auf „interdisziplinäre Aspekte“ –so wie z.B. medizinische Aspekte (Lach-Joga, Klinik-Clowns, ...), Evolutionsaspekte (Furchtgrinsen), aber auch kulturelle & soziologische Aspekte (Maßstäbe & Normen einer Gesellschaft, Medien, etc.).
In der anschließenden Diskussion kamen interessante Fragen auf:
In wie weit kann man Humor erlernen?
Welche Gehirn-Entwicklungen & Vernetzungen braucht „Humor“? Was passiert, wenn diese nicht „ausgebildet“ sind?
Wie gehen Autisten mit Humor um?
Wie kann ich missverstandenem Humor in Fern- und Online-Lernprozessen vorbeugen?
An dieser Stelle bedanke ich mich nochmals für die aktive Teilnahme und das große Interesse aller Teilnehmer und freue mich auf weitere aktive Live Sessions.