Donnerstag, 29. Juli 2010
SCORM 2.0: LETSI Run-time Web Services For Learning
Donnerstag, 29. Juli 2010
In letzter Zeit ist es ziemlich ruhig um SCORM 2.0 und das LETSI geworden. So ist es schön, von einem aktuellen Lebenszeichen zu hören: das LETSI Run-time Web Services for Learning Project (RTWS) veröffentlichte einen Developer's Guide zu einem neuen Kommunikationsprotokoll, dass die bisherige JavaScript basierte Lösung in SCORM ersetzen/ergänzen soll.
Ziele des Projekts sind u.a.:
- Integration vom Browser unabhängiger Anwendungen (Simulationen, Spiele, virtuelle Welten, etc.)
- Unterstützung sicherer Verbindungen
- Offline Nutzung der Inhalte und Nutzung mit nur gelegentlicher Verbindung zum Server
- Anbindung unterschiedlicher (insbes. mobiler) Endgeräte
- Eliminierung der cross domain Sicherheitseinschränkungen
- Ermöglichung von barrierefreien SCORM Inhalten ("508 compliance")
Das liest sich gut und klingt interessant. Größtes Handicap ist für mich aber, dass sich die erste Version des Entwurfs auf "single SCO courseware" beschränkt. Ursächlich für diese Entscheidung dürfte sein, dass man damit die Problematik rund um Rollup und Sequencing and Navigation ausklammert. Mit dieser Vereinfachung sieht es aber zumindest für mich so aus, als ob das Kommunikationsprotokoll eher zum technischen Stand von SCORM 1.2 passt und nicht zu dem von SCORM 2004. WBTs, die nur aus einem SCO bestehen empfinde ich als ziemlichen Rückschritt. Es wird spannend sein zu sehen, ob RTWS in nicht allzu ferner Zukunft auch wirklich tauglich für SCORM 2004 wird.
Freitag, 23. Juli 2010
Personalentwicklung 2020
Freitag, 23. Juli 2010
Das Institut Futur der Freien Universität Berlin hat eine Studie über die wichtigsten Trends und Themen für die Zukunft der Personalentwicklung, Personalauswahl und Weiterbildung in deutschen Unternehmen durchgeführt.
Die Delphi-Studie "Personalentwicklung2020" befragte Experten aus den Unternehmensbereichen Personal bzw. Personalentwicklung und besonders qualifizierte Berater sowie Wissenschaftler in einem mehrstufigen Vorgehen. In der ersten Runde wurden 17 Personalentwickler zu ihren Zukunftserwartungen und -befürchtungen befragt. Aus den Antworten wurden 20 Zukunftsszenarien erstellt. Knapp 500 Experten bewerteten nun diese Szenarien - inwieweit die Szenarien erwünscht sind und ob sich die Zukunftsszenarien bis 2020 verwirklichen werden. Erste Ergebnisse der Befragung stehen zum Download bereit.
Der Abschlussbericht unserer 3-Jahres Studie „Die Zukunft des Lernens“ erscheint übrigens im Herbst 2010.
Montag, 19. Juli 2010
Live Session: Humor in der Bildung
Montag, 19. Juli 2010

Nach einer kurzen Definition unserer Kernbegriffe „Humor“, „Bildung“ und „Lernen“ warfen wir einen Blick zurück in die Vergangenheit auf die Entwicklung des Verständnisses des Begriffs „Humor“.
So gewappnet konnten wir nun den Begriff „Humor“ genauer unter die Lupe nehmen und ihn in seine einzelnen Komponenten zerlegen. In der Hauptsache sind das vier Bereiche:
Motivationale Komponente
Kognitive Komponente
Emotionale Komponente
Soziale Komponente

Genau diese Bereiche hakten wir dann in der „Bildung“ ein und arbeiteten so die Aspekte heraus, in der Humor die Bildung (in diesem Bereichen) unterstützen und fördern kann, oder eben auch nicht. Weiterhin warfen wir dann einen Blick auf „interdisziplinäre Aspekte“ –so wie z.B. medizinische Aspekte (Lach-Joga, Klinik-Clowns, ...), Evolutionsaspekte (Furchtgrinsen), aber auch kulturelle & soziologische Aspekte (Maßstäbe & Normen einer Gesellschaft, Medien, etc.).
In der anschließenden Diskussion kamen interessante Fragen auf:
In wie weit kann man Humor erlernen?
Welche Gehirn-Entwicklungen & Vernetzungen braucht „Humor“? Was passiert, wenn diese nicht „ausgebildet“ sind?
Wie gehen Autisten mit Humor um?
Wie kann ich missverstandenem Humor in Fern- und Online-Lernprozessen vorbeugen?
An dieser Stelle bedanke ich mich nochmals für die aktive Teilnahme und das große Interesse aller Teilnehmer und freue mich auf weitere aktive Live Sessions.
Dienstag, 13. Juli 2010
Entwicklungssplitter: AJAX Suchvorschläge
Dienstag, 13. Juli 2010
Wir sind momentan wieder dabei, ein Zwischenrelease unseres IBT SERVERS zusammenzupacken. Ein neues nettes Feature ist dabei, dass jetzt z.B. im Schnellsuchformular des Katalogs mittels AJAX Technologie Suchvorschläge angeboten werden können.

Apropos Suchbegriffe: mich brachte neulich ein Artikel auf stern.de wieder darauf, dass es doch manchmal ausgesprochen schwierig ist, den geeigneten Suchbegriff für eine Suche zu finden. Wussten Sie z.B., dass Sie, wenn Sie nach Bildern von Menschen suchen, die ihren Kopf in einen Kühlschrank stecken, bei der Google Bildersuche die Zahl 241543903 eingeben sollten? Schauen Sie selbst. Eine Suchmaschine für geeignete Suchbegriffe für Suchen dürfte wohl bald bitter nötig werden ... ![]()
Montag, 12. Juli 2010
Wann lohnt sich E-Learning?
Montag, 12. Juli 2010
E-Learning lohnt sich häufig erst ab einer bestimmten Unternehmensgröße. Je kleiner ein Unternehmen ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass es noch keine Erfahrung mit E-Learning gesammelt hat. Aber auch in großen Unternehmen kann die Erfahrung mit dem Thema E-Learning innerhalb der Geschäftsbereiche stark variieren – vom Profi bis zum Einsteiger finden wir alle Anwendergruppen.
Warum setzen gerade größere Unternehmen auf E-Learning?
Die Investition in eine eigene E-Learning-Plattform rechnet sich typischerweise ab einer Unternehmensgröße von ca. 1.000 Mitarbeitern. Auch die Nutzung einer ASP-Lösung ist selten ohne ein Einführungsprojekt zu realisieren. Was sich eben dann auch wieder eher größere Unternehmen leisten. Bei großen Unternehmen kommt es außerdem häufiger vor, dass sie viele Mitarbeiter in kurzer Zeit schulen müssen. Zum Beispiel, wenn sie eine neue Software einführen, die fast alle Mitarbeiter brauchen, wie ein neues Officepaket. Auch Compliance-Themen sind oft für eine große Zahl der MitarbeiterInnen schulungsrelevant. E-Learning ist darüberhinaus auch wirtschaftlich sinnvoll, wenn Lernfortschrittskontrollen erwünscht sind oder wenn die nötige Infrastruktur fehlt – wie etwa entsprechende Räume. Wenn die Lerninhalte standardisiert sind und die Lernprozesse sehr standardisiert ablaufen müssen, können Firmen im Lernprozess durch den Einsatz von WBTs in vielen Fällen eine größere Standardisierung und Ergebniskontrolle erreichen als mit einem entsprechenden Trainerpool.



